Hunde: Stärkere Allergieauslöser als Katzen

Washington (pte, 21. Mai 2003 08:48) - US-Mediziner wollen den Mythos, dass Katzen stärkere allergische Reaktionen hervorrufen als Hunde, widerlegt haben. Demnach lösen Hunde und nicht Katzen bei Asthmatikern offenbar stärkere Allergiesymptome aus. Eine allergische Reaktion auf Hunde tritt aber erheblich seltener auf. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler vom Medical Center in Hershey, die verschiedene Tiere und Pflanzen in ihrer Wirkung auf Asthmatiker verglichen. Die Ergebnisse präsentierten sie auf der Internationalen Konferenz der Amerikanischen Thorax-Gesellschaft.

Das Team um Tim Craig vom Penn State College of Medicine untersuchten die Reaktionen von 809 Erwachsenen auf Hunde, Katzen, Milben sowie Schimmelpilze und einige Pflanzen. Als Basis dienten ein Hauttest und bestimmte Kriterien, die das Ausmaß einer Asthmaerkrankung anzeigen wie etwa die ausgeatmete Luftmenge: Je weniger Luft ausgeatmet wird umso stärker ist die Entzündung in der Lunge. Gemessen wird auch der Anteil von Stickoxid bei der Ausatmung.

Nur Hunde verursachten der Studie zufolge eine Kombination von allergenen Symptomen. Alle anderen getesteten Allergieauslöser führten nur zu einzelnen Reaktion. Allerdings reagierten nur 38 Prozent der Probanden auf Hunde. Hingegen waren auf Katzen 72 Prozent und auf Milben 58 Prozent allergisch. Insgesamt hatten Allergene wie sie durch im Haus lebende Katzen und Hunde etwa erzeugt werden eine stärkere Wirkung als Allergene, die sich außerhalb des Hauses befinden wie Bäume und Gräser.

Link: http://www.pte.at/

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Airedale-Terrier Der Airedale Terrier - auch König der Terrier genannt - ist mit seiner Schulterhöhe von ca. 58 - 61 cm (Hündinnen etwas weniger) körperlich der größte und in seiner Gesamterscheinung der imponierendste Terrier in dieser großen Familiengruppe unterschiedlicher Arten. Der Airedale Terrier...

  • Russischer Schwarzer Terrier Russische Terrier sehen zwar mitunter furchterregend aus, aber sie sind keineswegs aggressiv. Sie sind Fremden gegenüber wachsam und misstrauisch. Sie dürfen aber keine extreme Reizbarkeit zeigen, sondern sind ausgeglichen und greifen auch nicht gleich an. Als Schoss oder Wohnungshund sind sie...

  • Chinook Der Chinook ist eine sehr sseltene Rasse. Seinen Namen hat er nach dem Lieblingshund seines Züchters Walden. Der Chinook gleicht einem typischen Spitz - wie ein richtiger Schlittenhund stets arbeitswillig. Er hat ein starkes, selbstbewußtes Naturell und braucht als Welpe eine feste Hand, damit...

  • Landseer Der Landseer gilt als wacher, aktiver und temperamentvoller als der Neufundländer. Er hat einen natürlichen Wach- und Schutztrieb, ist menschenbezogen und nicht für die Zwingerhaltung geeignet. Als Erbe seiner spanischen Vorfahren, die über Jahrhunderte ihre Herden gegen Wölfe und Bären...

Lesetipp im Hundemagazin:

Arznei für Menschen kann Hunden und Katzen sehr schaden

Vorsicht mit Schmerzmitteln bei Tieren - für Menschen geeignete Arzneimittel können Hunden und Katzen sehr schaden. Wer vermutet, dass sein Hund oder die Katze Schmerzen haben, darf nicht einfach in die Hausapotheke greifen. In der "Apotheken Umschau" warnt der auf...

FCI verbietet Russischen Kynologischen Föderation FCI-Events

In einer Stellungnahme auf Facebook verurteilen der FCI und sein Generalkomitee die Invasion der Ukraine durch die Streitkräfte der Russischen Föderation und verbietet ab dem 1. März 2022 bis auf Weiteres der Russischen Kynologischen Föderation (RKF) auf russischen Gebiet...

TASSO: Niedersächsische Hunderegister war ein Fehler

Drei Jahre nach der Einführung des niedersächsischen Hunderegisters sind etwa 272.400 Tiere erfasst, wie die Nachrichtenagentur dpa berichtete. Das sind fast 250.000 niedersächsische Hunde weniger als aktuell bei TASSO gemeldet sind. Diese Zahlen zeigen, dass die Entscheidung...

St. Martinsfest tierfreundlich gestalten

Das St. Martinsfest wird um den 11. November in ganz Deutschland gefeiert. Mit dieser Festlichkeit soll an den Heiligen Martin von Tours erinnert werden, der im vierten Jahrhundert einem frierenden Bettler die Hälfte seines Mantels überließ und ihn so vor dem sicheren Tod...