Hunde im Berufsleben: Hunde-Sozialberufe

Hunde im Berufsleben: Hunde-Sozialberufe

Außer Polizeihunde, Suchtgifthunde und Lawinenhunde, wie man sie aus dem Fernsehen kennt, gibt es noch einige Berufe die der Hund "ergreifen" kann:

Sozialberufe

Innerhalb dieser Sozialberufe hat der Hund die Möglichkeit, von seinem Besitzer begleitet, Prüfungen abzulegen um gewisse Sonderrechte zu erhalten. Unter anderem kann der Hund zu einem Rehabilitationshund werden, d.h. er muss eine Prüfung darüber abgelegt haben, immer und überall die fehlenden Sinnes- oder Körperfunktionen seines Besitzers bzw. Hundehalters auf die ihm bestmöglichste Art und Weise zu ersetzen. Vorraussetzung dafür ist auch, dass der Hundeführer ein Selbstverantwortlicher ist. Er muss dazu fähig sein die Rolle des Rudelführers zu übernehmen.

Unter Rehabilitationshund findet man folgende Berufsmöglichkeiten:

Signalhunde für Hörbehinderte

melden bestimmte, für den Besitzer wichtige Geräusche der Umwelt.

Blindenführhunde

führen Orientierungsaufgaben aus, zeigen bestimmte Wege und Hindernisse an, umgehen Hindernisse und führen zu gewünschten Stellen, wie z.B. Haltestellen von öffentlichen Verkehrsmitteln.

Servicehunde für körperlich behinderte Menschen

ersetzen die fehlenden Körperfunktionen, z.B. Kraft, Motorik, etc., indem sie z.B. Türen öffnen, Gegenstände holen und bringen, etc.

Kombinationshunde

übernehmen mehrere Aufgaben und Sinnes- und Körperfunktionen ihres Hundeführers. Sie werden je nach Behinderung verschieden ausgebildet, z.B. Partner-Signalhund.

Junior-Rehabilitationshund

ist eine spezielle Form des Rehabilitationshundes. Für behinderte Kinder ist es sehr empfehlenswert schon von klein auf Hunde als Stütze zu haben. Dazu ist eine geeignete Familie notwendig, denn das Kind kann noch keinen selbstverantwortlichen Hundeführer darstellen. Im Falle eines Junior-Rehabilitationshundes ist es notwendig mehrere Prüfungen abzulegen.

Sozial- und Therapiehund

Die Grenze zwischen Sozial- und Therapiehunden ist nicht immer ganz klar. Jedoch kann man im Allgemeinen sagen, dass ein Sozialhund Kindern und geistig behinderten Menschen dazu verhilft Kontakt zu Tieren aufzunehmen. Ein Therapiehund wird dazu ausgebildet therapeutische Zwecke beim Menschen zu erfüllen. Bei der Physiotherapie kann der Hund dem Menschen helfen unangenehme aber für die Genesung notwendige Bewegungen zu machen. Älteren Menschen kann der Therapiehund helfen sie zu neuer Aktivität zu motivieren.

Nachdem Kenntnisse und Fähigkeiten des Hundes nachgewiesen und überprüft worden sind, erhält der Hundebesitzer Zuschüsse und hoffentlich bald eine gesetzliche Genehmigung für den Hund Zutritt zu allen Orten zu haben, wo Hunde im Normalfall nicht erlaubt sind.

Link: http://www.reha-dogs.org/

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Welsh Springer Spaniel Der Welsh Springer ist kleiner, aber kräftiger als der English Springer Spaniel. Er zeichnet sich durch schwungvolle Bewegungen aus. Das weiße, seidige Fell mit den dunkelroten Platten verstärkt das attraktive Erscheinungsbild. Welsh Springer Spaniel Charakter und Wesen Der...

  • Saluki Im Islam gelten Hunde als unrein, einzige Ausnahme ist der Saluki. „Der Saluki ist kein Hund, sondern ein Geschenk Allahs, dem Menschen zum Nutzen und zur Freude gegeben" sagt ein arabisches Sprichwort. Die Salukis werden als Familíenmitglieder angesehen und dürfen sogar in den Zelten ihrer...

  • Chinook Der Chinook ist eine sehr sseltene Rasse. Seinen Namen hat er nach dem Lieblingshund seines Züchters Walden. Der Chinook gleicht einem typischen Spitz - wie ein richtiger Schlittenhund stets arbeitswillig. Er hat ein starkes, selbstbewußtes Naturell und braucht als Welpe eine feste Hand, damit...

  • Schillerstövare Im Unterschied zum Hamilton-Stövare ist der Schiller-Stövare vorwiegend ein Jagdhund geblieben. Der Schiller-Stövare wurde vor allem zur Fuchsjagd eingesetzt. Er gilt als der schnellste schwedische Laufhund. Der außerhalb Schwedens nur selten anzutreffende Hund ist ein hervorragender...

Lesetipp im Hundemagazin:

Fellwechsel beim Hund

So wie wir zwischen Sommerkleidung und Winterkleidung wechseln, wechseln auch die Hunde ihr Haarkleid. Zweimal jährlich fallen dem Hund die Haare aus und überziehen den Teppich, die Sitzbank und die Sitze des Autos mit einem pelzigen Belag. Aber der natürliche Fellwechsel ist ein...

Krallen schneiden beim Hund

Krallenschneiden gehört zur Basispflege für Hunde. Leider mögen es viele Vierbeiner nicht, wenn die Zange sich ihren Pfoten nähert. Ein Dilemma für Hundehalter, die ihrem Liebling keinen Stress bereiten wollen. Durch die eigene Nervosität, dass der Hund beim...

Tag des Mischlingshundes am 31. Juli

Halter von Mischlingshunden kennen diese Fragen und Antworten: „Ist das ein Border Collie? Oder doch ein Hovawart?“ „Weder noch: Es ist eine bunte Mischung aus unbekannten Rassen.“ Bei Begegnungen zwischen Hundehaltern tauscht man sich über den Vierbeiner aus und die...

Menschen und Hunde im Zeichen des Widders

Vorbemerkung: Jeder Hund ein Pluto Astrologisch betrachtet ist es mit den Hunden eine merkwürdige Sache. Diese dem Menschen so verbundene Tiergattung wird nämlich ausgerechnet dem Planeten Pluto zugeordnet. Der wiederum – er wurde erst 1930 von einem amerikanischen Astronomen...