Zahngesundheit bei Hunden ist wichtig

So wie bei uns Menschen ist die regelmäßige Zahnpflege auch bei Hunden wichtig. Vernachlässigen Hundehalter die Zahnhygiene ihrer Vierbeiner, kann dies zu Problemen führen - Besuche beim Tierarzt sind die Folge. Für die medizinisch sinnvolle Entfernung von Zahnstein ist dann eine Narkose des Hundes notwendig. Welche Möglichkeiten es gibt um die Zähne von Hunden zu pflegen, erfährst du hier:
Richtige Zahnpflege bei Hunden
- Trockenfutter gilt allgemein als besser für die Zahngesundheit, da das Kauen zu einem gewissen Abrieb an den Zahnflächen führt.
- Spezielles Zahnpflegefutter wirkt aufgrund ihrer Textur zusätzlich zahnreinigend.
- Spezielle Kaustangen können helfen, die Zähne zu reinigen. Aber Vorsicht! Industriell hergestellte Produkte haben auch Nachteile, da sie meist aus relativ viel Bindegewebe und nicht aus hochwertigem Eiweiß bestehen. Dadurch nehmen die Tiere zusätzliche Kalorien auf. Gerade weil viele Haustiere in Deutschland bereits zu dick sind, sollte man auf diesen Punkt achten.
- Desinfizierende Trinkwasserzusätze sind eine gute Alternative zu Kaustangen und helfen auch für einen frischen Atem beim Hund.
Zähne putzen beim Hund
Tierärzte wie Dr. Anette Fach empfehlen, seinem Tier am besten aktiv die Zähne zu putzen. Mit vielen Tieren lässt sich das trainieren. Dafür gibt es spezielle Hundezahncremes. Man kann mit einer Zahnbürste oder mit einem Baumwolltuch die Zahncreme auf die Zähne des Tieres auftragen und verteilen. Hierbei gilt: Ein einfaches Auftragen auf die Zähne ist gut, ein regelrechtes Putzen der Zähne ist besser.
Einem Hund das Zähneputzen beizubringen, sollte mit viel positiver Bestärkung, Geduld und schrittweisem Üben erfolgen. Jede Maßnahme, die man für die Zahngesundheit seines Hundes tut, hat einen Effekt und hilft im Gesamenten. Regelmäßige professionelle Zahnreinigung und tägliches Zähneputzen des Vierbeiners zu Hause sind am erfolgreichsten.
Zahnüberprüfung für zu Hause
- Frisst oder kaut das Tier abnormal, oder meidet es feste Futterbestandteile?
- Speichelt oder blutet das Tier aus dem Maul?
- Riecht das Tier unangenehm aus dem Maul?
- Ist das Zahnfleisch um die Zähne gerötet oder blutig?
- Fehlen bei dem Tier Zähne?
- Sind auf den Zähnen (vor allem hinten im Maul an den oberen Zähnen nachschauen) Beläge zu sehen?
Wer eine oder mehrere Fragen mit „Ja“ beantwortet hat, sollte seinen Hund bei einem Tierarzt vorstellen. Eine Erkrankung in der Maulhöhle ist dann wahrscheinlich.
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Bildnachweis: TASSO e.V.
Quelle: TASSO
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