Amerikanischer Cockerspaniel

Amerikanischer Cockerspaniel

Amerikanischer Cockerspaniel Rassengeschichte

Der Amerikanische Cocker Spaniel gilt als Nachkomme dr Englischen Cocker Spaniel die im 19 Jahrhundert nach Amerika gelangeten. Angeblich kamen die ersten Spaniels 1620 mit den Pilgervätern der "Mayflower" nach Amerika. Ursprünglich galten alle Spaniels als eine Einheit, doch schließlich wurde der Amerikanische Cocker auf erwünschte Merkmale gezüchtet 1943 als Standard veröffentlicht und 1946 als eigenständige Rasse anerkannt.

Amerikanischer Cockerspaniel Rassebeschreibung

Amerikanische Cocker gelten als sehr fröhliche, sanfte aber auch lebhafte Hunde, die sich hervorragend mit Kindern verstehen und sehr gut mit anderen Hunden. Durch seinen angeborenen Jagdinstinkt passiert es häufig, dass er mal einem Kaninchen hinterher rennt und plötzlich weg ist. Deshalb sollte er gut erzogen werden, damit er auch wiederkommt, wenn man ihn ruft.
Der American Cocker Spaniel ist das kleinste Mitglied (bis 38 cm) in der Gruppe der Hunde für Jagd- und Fischereiliebhaber. Er hat ein kräftiges, kompaktes Gebäude, einen edlen Kopf und ist insgesamt ein völlig ausgewogener Hund. Das Maß von der Brustbeinspitze bis zum Sitzbeinhöcker ist geringfügig länger als das Maß vom höchsten Punkt des Widerrists bis zum Boden.

Der Körper ist leicht abfallend zur muskulösen Hinterhand, der Brustkorb ist tief, sein unterster Punkt nicht höher als die Ellenbogen, vorne genügend breit für ausreichenden Platz von Herz und Lunge. Das Haar soll am Kopf kurz und fein sein, am Körper von mittlerer Länge mit genügend Unterhaar zum Schutz. Der Behang, Brust, Bauch und die Rückseiten der Läufe sind gut befedert.

Das Fell ist entweder einfarbig oder mehrfarbig. Einfarbig ist es schwarz oder schwarz mit Loh-Abzeichen (etwas Weiß an der Brust und/oder am Hals ist erlaubt). Auch andere Einfarbigkeit ist üblich, die vom hellsten Creme bis zum dunkelsten Rot variiert, einschließlich Braun und Braun mit Loh-Abzeichen. Mehrfarbig hat es zwei oder mehr klare, gut voneinander abgegrenzte Farben, wobei eine weiß sein muss. Creme bis zum dunkelsten Rot variieren, braun/weiß und „schimmel“ (roan), einschließlich jeder dieser Farbkombinationen mit Loh-Abzeichen. Die Ohren sind lappig, lang, lederartig, gut befedert, nicht oberhalb der Linie der unteren Augenpartie angesetzt

Amerikanische Cocker Spaniel können bis 12 Jahre und älter werden.
Heute werden die Hunde meistens als Begleit- und Familienhunde verwendet. Einen Cocker kann man problemlos in einer kleinen Wohnung halten, er benötigt jedoch ausreichend Bewegung.

Wesensmerkmale der Hunderasse Amerikanischer Cockerspaniel

Der Amerikanischer Cockerspaniel

  • ist ein Familienhund
  • ist für die Wohnung geeignet
  • braucht viel Fellpflege
  • ist leichtführig
  • braucht Auslauf

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Deutscher Pinscher Wesen Die Wesenszüge des Deutschen Pinschers sind viel Temperament, Aufmerksamkeit, Ausbildungsfähigkeit, gutartiger Charakter mit viel Spiellust, Anhänglichkeit zum Herrn und unbestechliche Wachsamkeit, ohne ein Kläffer zu sein. Dem Pinscher entgeht nichts, er meldet jedes ungewöhnliche...

  • Grosspudel Pudel sind intelligente Hunde, quirlig, verspielt bis ins hohe Alter, kinderlieb und sportlich. Alle Pudel sind gute Wächter und beschützen ihre Familie und deren Eigentum. Bellen braucht man ihnen nicht beibringen, eher das Gegenteil. Dabei sind sie nicht aggressiv, sondern aufgeschlossen,...

  • Australian Kelpie Als Stammmutter der Australien Kelpie gilt ein Nachfahre dieser Collies namens Kelpie. Sie war sehr erfolgreich bei Hütewettbewerben und so waren ihre Welpen sehr gefragt. Die Rasse wurde dann nach ihr benannt. Es ist gut möglich, dass in den Anfängen Hütehunde unterschiedlicher Rassen...

  • Bulldog Die Bulldogge tritt selbstbewusst und freundlich auf. Ihr Mut und ihre Schmerzunempfindlichkeit sind das verbliebene Erbe ihrer Vergangenheit. Die Erziehung ist nicht einfach, der Hund wird als eigenwillig beschrieben. „Kadavergehorsam“ darf der Mensch von ihm nicht erwarten, bei richtiger...

Lesetipp im Hundemagazin:

Arznei für Menschen kann Hunden und Katzen sehr schaden

Vorsicht mit Schmerzmitteln bei Tieren - für Menschen geeignete Arzneimittel können Hunden und Katzen sehr schaden. Wer vermutet, dass sein Hund oder die Katze Schmerzen haben, darf nicht einfach in die Hausapotheke greifen. In der "Apotheken Umschau" warnt der auf...

Die Leishmaniose

Die Leishmaniose ist beim Hund eine gefährliche, möglicherweise sogar tödliche Erkrankung, die durch den Stich einer Sandmücke (Schmetterlings- oder Engelsmücken) übertragen werden kann. Diese Mücken übertragen einzellige Parasiten, die sich in der Blutbahn...