Löwchen

Petit Chien Lion
Löwchen, Petit Chien Lion

Löwchen Rassengeschichte

Die Rasse scheint schon im Mittelalter existiert zu haben: In der Kathedrale von Amiens, gebaut im 13. Jahrhundert, kann man zwei in Stein gemeißelte kleine Löwchen besichtigen, die genau der Rasse entsprechen. Im 15. Jahrhundert wurde oft in Teppichen seine charakteristische Silhouette dargestellt. Der Name stammt von einer alten Scherweise: Hinterteil kahl bis auf Schwanz und Füße, Vorderteil mit der üppigen Behaarung, so dass er wirklich wie ein kleiner männlicher Löwe aussah. Er ist ein Bichon, was übersetzt flauschiger (Hund) bedeutet.
Es besteht eine enge Verwandtschaft zum Malteser, zum Havaneser, zum Bichon Frisé, zum Bologneser und zum Coton de Tuléar.
Früher der klassische Modehund des Adels, verschwand er im ausgehenden 19. Jahrhundert und im 20. Jahrhundert fast vollständig von der Bildfläche. Um 1965 gab es weltweit kaum mehr als 40 Exemplare. Zum Glück blieben einige Züchter der Rasse treu und sorgten für einen langsamen Anstieg der Zahlen. 1976 gab es wieder die Rasseanerkennung vom British Kennel Club, 1995 durch den FCI einen neuen etwas geänderten Standard.

Löwchen Rassebeschreibung

Trotz seiner Herkunft als Luxushund ist er ein robuster Hund, der sich in Palästen, aber auch auf dem Lande wohl fühlt. Sein Fell ist wetterfest, er scheut auch keine langen Spaziergänge, läuft am Rad oder Pferd mit. Sein gutmütiges Wesen macht ihn zu einem guten Anfängerhund, der auch Kinder mag. Erziehung ist nötig, sonst übernimmt der intelligente Hund leicht das Zepter, was ihm wegen seines umwerfenden Charmes nicht übel genommen wird.
Das Löwchen ist ein bis 33 cm großer und 8 kg schwerer Gesellschaftshund mit seidigem Haar, lang, gewellt, dicht; ohne Unterwolle; alle Farben oder alle kombinierten Färbungen sind erlaubt. Die Ohren sind tief angesetzt, von mittlerer Länge, die Rute wird grazil getragen und auf den Rücken gebogen, ohne diesen zu berühren.

Wesensmerkmale der Hunderasse Löwchen

Der Löwchen

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