Aidi

Chien de l'Atlas, Berger de l'Atlas, Marokkanischer Schäferhund
Hunderasse Aidi
Hunderasse Aidi - Chien de l'Atlas, Berger de l'Atlas, Marokkanischer Schäferhund

Aidi Rassengeschichte

Der Aidi ist ein typischer Gebirgshund und es wird vermutet, dass er mit den großen, weißen Berghunden, die sich vor Jahrhunderten von Osten aus in Europa ausgebreitet haben, verwandt ist.

Seit "jeher" gibt es den Atlas Berghund, wie der Aidi auch bezeichnet wird, in den Bergen und den Platos Nordafrikas. Heute gibt es eine grosse Anzahl im marokkanischen Atlasgebirge, woher der Standard der Rasse seinen Ursprung hat. Die Hunde sind mit Hirten und Halbnomaden des Bergmassivs eng verbunden.

Der Atlasberghund ist berufen um Zelte, Hab und Gut seines Herrn zu beschützen und gegen Raubtiere zu verteidigen. Es gibt keinen Hütehund in den Atlasgebirgen. Der dort lebende marokkanische Hund hat nie eine Herde gehütet im Sinne des europäischen Hütehundes.

Aidi Rassebeschreibung

Der Atlas Berghund findet als robuster und kräftige Wachhund in den Bergen und Hochebenen des Atlas als Herdenschutzhund Verwendung. Dort bewacht er mit seinem lebhaften und aufmerksamen Blick ohne Angst nicht nur die Herden, sondern auch die Lager der umherziehenden Nomaden.

Zu seinem Herrn und Familienmitgliedern ist der Rassehund sehr treu, anhänglich und führig.

Sein dichtes Fell schützt ihn gegen die extreme Witterung (heiße Tage und eisige Nächte) und auch im Kampf mit Wölfen. Zusammen mit dem Sloughi kommt er auch bei der Jagd zum Einsatz. Dabei fällt ihm die Aufgabe des Stöberhundes zu und der Sloughi fängt das flüchtende Kleinwild.

Bei den Nomaden des Atlasgebirges fand die Zuchtauslese weniger nach Äußerlichkeiten, sondern nach dem Gebrauchswert der einzelnen Hunde für die tägliche Arbeit und den klimatischen Bedingungen in den Bergen statt. So ist es nicht verwunderlich, dass es das dichte halblange Fell in vielen verschiedenen Farbschlägen gibt. Das Fell bildet gleichzeitig einen Harnisch bei den Kämpfen gegen Schakale und andere Raubtiere.

Bei einer Widerristhöhe (Schultergröße) von 50 bis etwas über 60 cm ist er etwas kleiner als die Hirtenhunde des Kaukasus. Die halbhängenden Ohren, so genannte Kippohren, sind bei der Hunderasse Aidi verhältnismäßig klein und seitlich und tief am breiten und kräftigen Kopf angesetzt.

Wesensmerkmale der Hunderasse Aidi

Der Aidi

  • braucht mittlere Fellpflege
  • braucht Auslauf
  • ist ein guter Wachhund

Diese Rassen könnten dich auch interessieren:

  • Löwchen Trotz seiner Herkunft als Luxushund ist er ein robuster Hund, der sich in Palästen, aber auch auf dem Lande wohl fühlt. Sein Fell ist wetterfest, er scheut auch keine langen Spaziergänge, läuft am Rad oder Pferd mit. Sein gutmütiges Wesen macht ihn zu einem guten Anfängerhund, der auch...

  • Airedale-Terrier Der Airedale Terrier - auch König der Terrier genannt - ist mit seiner Schulterhöhe von ca. 58 - 61 cm (Hündinnen etwas weniger) körperlich der größte und in seiner Gesamterscheinung der imponierendste Terrier in dieser großen Familiengruppe unterschiedlicher Arten. Der Airedale Terrier...

  • Kleiner Münsterländer Der Kleine Münsterländer hat einen harmonischen, kräftigen Körperbau. Er gehört zu der Gruppe der Vorstehhunde, ist temperamentvoll, intelligent und hat längst schon über die Jagd hinaus viele Freunde gewonnen. Er ist menschenfreundlich, folgsam und entwickelt...

  • Cockerpoo Der Cockerpoo ist ein echter "Amerikaner" in den USA entstanden und in Nordamerika sehr begehrt. Wie in anderen Fällen waren auch hier die ersten Hunde das Resultat einer Zufallspaarung. Ein Cockerpoo aus gutem Hause ist ein temperamentvoller, fröhlicher, anhänglicher und sensibler, aber...

Lesetipp im Hundemagazin:

Gute Nachrichten zum Welthundetag

Tierisch gute Nachrichten zum Welthundetag am 10. Oktober! Eine neue Studie der „University of East Anglia“ beweist aktuell wieder, wie gut der Hund dem Menschen tut. So erhöht regelmäßiges Gehen mit einem Hund die körperliche Aktivität älterer...

ÖKV: Gesetz muss Hunde schützen - nicht Mops & Co verbieten 

Als "nicht zu Ende gedacht" bezeichnet der Österreichische Kynologenverband (ÖKV) - Dachverband von über 100 österreichischen Hundevereinen - die Forderungen der Landesstelle Wien der Österreichischen Tierärztekammer und der Tierschutzombudsstelle Wien zu einer...